Bayern - Kinder- und Jugendschutzbeauftragte: Legalisierung 2024 kann Fluch und Segen sein
Johanna Beysel, zuständig für den Kinder- und Jugendschutz beim Amt für Jugend und Familie am Landratsamt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern, plädiert für mehr Mittel für die Suchthilfe, da sie Zweifel an der Umsetzbarkeit der geplanten Präventionsmaßnahmen hat. Sie befürchtet, dass die Legalisierung zu einem leichteren Zugang für Minderjährige und einer sinkenden Hemmschwelle führen könnte.
Die Jugendsuchtberatungsstelle im Landkreis verzeichnete im vergangenen Jahr 87 Beratungen zum Thema Cannabis. Positiv sieht Beysel, dass die frühe Kriminalisierung von Jugendlichen entfällt, allerdings könnten problematische Konsummuster so unentdeckt bleiben. Insgesamt sehe sie die Legalisierung als „Fluch und Segen“ zugleich.
Meinung aus der Redaktion: Ich bin mir ja nicht ganz sicher… Aber „die frühe Kriminalisierung von Jugendlichen entfällt“, habe ich da irgendwo nicht aufgepasst? Meines Wissens nach entfällt für Personen unter 18 Jahren, also Jugendlichen, überhaupt nichts! Auch offiziell wird der Zugang nicht erleichtert, da Personen unter 18 nicht mal Zugang zu den Clubs haben. Aber klar, oft wird der ältere Bruder sich im Club anmelden und vielleicht auch mal was für seine jüngeren Geschwister mitbringen… Dabei erwischen lassen sollte er sich aber nicht, strafbar ist es nämlich nach wie vor!
Quellenverzeichnis
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1 https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/es-kann-fluch-und-segen-sein-92869848.html
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