Bayerns Gesundheitsministerium kündigt "Kontrolleinheit" gegen Cannabis an
Die bayrische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) ist eine klare Gegnerin der Cannabislegalisierung und spricht von einem, Zitat, „schlechten Witz“… Im Interview mit Merkur.de behauptet sie, die Pläne der Bundesregierung gefährde durch die „Verharmlosung der Droge“ Millionen Menschen, insbesondere jüngere Personen. Für Bayern kündigt sie ein maximal restriktives Verhalten an: Es soll eine zentrale Kontrolleinheit gegründet werden, die den legalen Cannabiskonsum überwachen und eindämmen soll.
Für sie ist irgendwie klar: Auch wenn die Clubs die Blüten zum Herstellungspreis abgeben, also keine Gewinne einfahren dürfen, würde der Schwarzmarkt noch Möglichkeiten finden, Cannabis günstiger anzubieten.
Meinung aus der Redaktion: Könnte bitte irgendjemand dieser Frau erklären, warum ein Dealer Drogen verkauft? Ich gebe da gern einen kleinen Überblick: Man kauft Drogen billig bei einem Mittelsmann ein und verkauft sie teuer weiter an Leute, die keine guten Kontakte zu einem Mittelsmann haben. Der Mittelsmann selbst kauft bei einem Großhändler ein, der noch bessere Preise bietet, da er die Ware meistens direkt vom Anbauer bezieht. Und nun im legalen System: Der Club baut Cannabis an, es gibt weder einen Großhändler noch einen Mittelsmann noch einen Dealer, der Gewinne einfahren darf. Es ist quasi wie in einem Hofladen: Der Erzeuger gibt die Ware direkt an den Endkonsumenten ab, im allerbesten Fall baut der Endkonsument seine Ware sogar einfach selber ab. An dieser Stelle frage ich mich wirklich ernsthaft: Übersehe ich irgendetwas? Wenn das Gesetz so kommt, können 99% der Dealer direkt den Platz räumen, da der Preis in Clubs lachhaft niedrig sein wird…
Quellenverzeichnis
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1 https://www.merkur.de/politik/judith-gerlach-cannabis-kontrollen-bundesregierung-ampel-koalition-bayern-csu-92853199.html
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